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Stadt ist.

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Die Bibliothek empfiehlt

Der Lügenbaum

England, im 19. Jahrhundert. Die vierzehnjährige Faith lebt mit ihrem Bruder und ihren Eltern in Kent, wo ihr Vater als Geistlicher arbeitet und naturwissenschaftliche Forschung als Paläontologe betreibt. Faith ist wissbegierig und intelligent.

Der Lügenbaum

Sie sammelt Wissen, wo sie nur kann, assistiert ihrem Vater und liest die Bücher seiner Bibliothek. Der Vater lässt sie gewähren, weist sie aber auch in ihre Schranken. Immer wieder bekommt sie zu spüren, dass Mädchen und Frauen nicht den gleichen Stellenwert wie Männer geniessen.

Eines Tages verlässt ihre Familie Hals über Kopf ihr Zuhause und fährt auf die Insel Vane, auf der ihr Vater bei einer Fossilienausgrabung arbeiten wird. Faith hat das Gefühl, sie wären auf der Flucht, doch Genaues weiss sie nicht, da ihre Eltern ihr nichts sagen. Doch sie hört Gerüchte, ihr Vater sei ein Lügner und habe wissenschaftliche Ergebnisse gefälscht. Er hält gewisse Forschungsobjekte geheim, was Faiths Neugier noch mehr entfacht. Doch sie muss vorsichtig sein, denn die Geschichte, in die sie immer tiefer hineingerät, ist gefährlich. Bei den Ausgrabungen in Vane geschieht erst ein Unfall, dann sogar ein Mord…

Frances Hardinge gelingt es auf besondere Weise, ihre Leser mit der Geschichte ihrer Protagonistin Faith zu fesseln. Das Buch ist düster und mysteriös zugleich und überzeugt durch einen wortgewaltigen und raffinierten Schreibstil. Bis zum Ende ein äusserst spannendes Lesevergnügen!

Über die Autorin

Frances Hardinge (*1973 in Kent) ist eine britische Schriftstellerin, die Jugendromane mit Fantasy-Elementen veröffentlicht.


Buchtipp vom 8. Februar 2018 in der Rundschau Süd

Ausleihbar in der Stadtbibliothek

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