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Stadt ist.

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Die Frau im Musée d'Orsay

Antoine ist Professor für Kunst an der Hochschule in Lyon. Er wird von den Studierenden geschätzt und hat das Unterrichten immer geliebt. Doch von einem Tag auf den anderen lässt er alles stehen und liegen - seine Arbeit, seine Wohnung, seine Freunde - und geht nach Paris.

Dort will er Museumswärter im Musée d’Orsay werden und hofft, den Schmerz, den er sich trägt, mit der Schönheit der Gemälde zu lindern. Mathilde Mattel ist Personalchefin im Museum. Als sie die Bewerbung von Antoine erhält, ist sie vollkommen erstaunt, denn der Professor ist mehr als überqualifiziert für diese Arbeit. Aber er strahlt eine Traurigkeit und Einsamkeit aus, der sich Mathilde nur schwer entziehen kann. Sie gibt ihm die Chance und erfüllt ihm seinen Arbeitswunsch. Mit kleinen Schritten freunden sich die beiden an. Zögerlich und etwas angstvoll gehen sie aufeinander zu. Ob Antoine über den Schatten seiner Vergangenheit springen und wieder an die Zukunft denken kann? Welches Geheimnis umgibt den traurigen Professor? Welche Rolle spielt die ehemalige Studentin Camille in der ganzen Geschichte? Kann Mathilde Antoine dazu bringen sich zu öffnen? Nach und nach offenbaren sich die Geheimnisse der Vergangenheit, die auf grausame Weise so viele Leben beeinflusst hat…

Wieder gelingt es dem Autoren David Foenkinos, uns mit seiner Sprache, seinen Ideen und seinen Protagonisten zu begeistern. Er schreibt mit einer Leichtigkeit und einer Eleganz, die oft nur französische Autoren so gut beherrschen. Gute Ferienlektüre, wenn auch etwas melancholisch. Wer „Nathalie küsst“ gerne gelesen hat, wird von „Die Frau im Musée d'Orsay“ begeistert sein.
Auch als Hörbuch ausleihbar.


Buchtipp vom 27. Juni 2019 in der Rundschau Süd

Ausleihbar in der Stadtbibliothek

 

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